Bericht eines Betroffenen

Er hatte jahrelang Kinderpornografie konsumiert und sich schließlich – erst nach einer Hausdurchsuchung und Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens – bei BIOS-BW e.V. in Karlsruhe gemeldet. In der Therapie, die ca. ein Jahr gedauert hat, wurde er darin unterstützt, den zwanghaften Konsum zu überwinden und diejenigen Momente zu meistern, in denen das Verlangen nach kinderpornografischem Material wieder auftaucht – denn die problematischen Neigungen bestehen weiterhin.

Ziel der Therapie ist, alle Personen mit entsprechenden Präferenzen zu befähigen, kritische Situationen im Vornherein zu erkennen und das notwendige Rüstzeug zu haben, um damit umzugehen. 

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Prolog

Den nachfolgenden Text schrieb ich zunächst für mich, um noch einmal abschließend die lange und schwierige Zeit des Ausstiegs aus dem Konsum von Kinderpornographie und dessen Vorgeschichte zusammenzufassen und um mir selber noch einmal klar zu machen, was ich an welcher Stelle falsch gemacht habe und welche Ursachen das hatte.

Ich habe mich dann jedoch entschlossen, diesen Text öffentlich zugänglich zu machen, da ich andere Kinderpornographiekonsumenten ermutigen möchte, einen ähnlichen Weg zu gehen. Ein Ausstieg ist zu schaffen, wenn man sich helfen lässt. Und sicherlich ist der Ausstieg weniger belastend, wenn man nicht wie ich bis zu einer Hausdurchsuchung wartet.

Der Konsum von Kinderpornographie ist eine Straftat, weil es sich dabei um Abbildungen von sexuellem Missbrauch handelt. Auch so genannte Posing-Bilder, bei denen ein Kind in sexualisierter Pose abgebildet ist, missbrauchen das Kind für die sexuelle Befriedigung der Erwachsenen. In den Medien und in Folge dessen wahrscheinlich auch in der öffentlichen Wahrnehmung wird jedoch aus meiner Sicht zu wenig zwischen den reinen Konsumenten und denjenigen Tätern, die unmittelbar Kindesmissbrauch begehen, unterschieden: alle gelten gleichermaßen als “Kinderschänder“ oder Monster. Diese Veröffentlichung richtet sich daher auch an alle Mitglieder der Gesellschaft, denen ich mit diesem Artikel einen differenzierten Blick auf die Täter ermöglichen möchte.

Die Gefahr von Folgetaten, die aus Konsumenten von Kinderpornographie Missbrauchstäter macht, sollte nicht unterschätzt – aber auch nicht überschätzt werden. Da das Internet die Hemmschwelle des Konsums auf ein paar Mausklicks reduziert, ist der Weg zum tatsächlichen Missbrauch als Folge des Konsums für viele Konsumenten weit und meiner Ansicht nach, wenn überhaupt, nur nach einem langen und massiven Abstumpfprozesses denkbar. In meinem Fall, so denke ich, wäre es nie so weit gekommen. Viel wahrscheinlicher erscheint mir, dass mich mein Verhalten, wenn nicht gegen mich ermittelt worden wäre und ich keine Hilfe bekommen hätte, zu sozialer Isolation, beruflichem Versagen und völliger Verzweiflung geführt hätte.

Unabhängig von den Ursachen und den Folgen des Konsums im Einzelfall hilft eine frühzeitige Therapie der Täter zu allererst den Kindern, aber darüber hinaus auch den Tätern selbst, die aus einer selbstzerstörerischen Abwärtsspirale aus emotionaler Abstumpfung und Suchtverhalten ohne Hilfe nicht heraus kommen. Darüber hinaus hilft eine frühzeitige Therapie auch den Angehörigen der Täter, die völlig unverschuldet unter dem Konsum und dessen (strafrechtlichen) Folgen zu leiden haben.

Legale Pornographie als Einstieg

Schon als Heranwachsender übten Nacktbilder oder Bilder leicht bekleideter Frauen eine große Anziehung auf mich aus. Ich stellte mir häufig vor, wie es wohl sein möge mit den dort abgebildeten Frauen „zusammen zu sein“. Doch auch schon damals verloren die Bilder schnell ihren Reiz, sobald ich sie ein paar Mal betrachtet hatte. Mit meiner Volljährigkeit und insbesondere nachdem ich mit Mitte 20 aus dem elterlichen Haus auszog, konnte ich dann mein Bedürfnis nach Nacktaufnahmen und pornographischen Darstellungen durch gelegentliche Besuche in einschlägigen Geschäften befriedigen, indem ich “Pornohefte“ kaufte und mit in meine Wohnung nahm. Daran änderte sich auch wenig als ich mit 21 Jahren die erste Freundin hatte. Selbst als ich einige Jahre später meine heutige Frau kennenlernte, hat sich an diesem Verhalten wenig geändert – trotz eines weitgehend befriedigenden Sexuallebens in diesen Beziehungen. Da ich den gekauften Pornoheften bzw. den darin zu sehenden Bilder immer recht schnell überdrüssig wurde, warf ich sie in der Regel nach einigen Tagen bis Wochen weg und kaufte bei geeigneter Gelegenheit neue. Dabei fokussierte sich mein Kaufverhalten der Pornohefte klar auf die mit jungen Frauen, was auch nicht sehr schwierig war, als ca. 90 % der angebotenen Magazine Frauen zwischen 18 und 22 Jahren zeigen. Dennoch erkannte ich bereits damals, dass mir besonders die Darstellungen gefielen, die junge, unschuldig wirkende Frauen zeigten. Erst einige Jahre später, als ich den ersten eigenen Fernseher und Videospieler besaß, kamen auch Pornofilme hinzu. Mit dem Internet und der Internetpornographie kam ich erst durch meine neuen Kollegen nach meinem beruflichen Wechsel in Kontakt, was mich zunächst jedoch nicht sehr interessierte, da ich zuhause keinen Zugang zum Internet hatte. Das änderte sich, als ich mit meiner heutigen Frau in eine gemeinsame Wohnung zog und wir dort dann einen – wenn auch langsamen – Internetzugang hatten.

Der Weg in die Kinderpornographie

Meine Frau musste häufig sehr früh zur Arbeit, während ich mir Zeit lassen konnte. Dadurch bot sich praktisch täglich die Möglichkeit, nach dem gemeinsamen Frühstück noch ein wenig (30 Minuten) im Internet zu surfen und nach Pornos zu suchen. Dabei begann ich erstmal auch Links zu folgen, die Abbildungen sehr junger Frauen und Mädchen (erkennbar unter 18 Jahren) versprachen. Ich tat dies bewusst, auf der Suche nach neuen Reizen und weil ich merkte, dass mich diese Abbildungen ansprechen. Zudem empfand ich es als reizvoll und spannend, etwas Verbotenes zu tun. Die entsprechenden Bilder waren nicht so leicht zu finden wie die im Internet allgegenwärtigen legale Pornographie, sodass zum sexuellen Reiz zunehmend die Lust am Suchen von schwer zu Findendem kam, deren Befriedigung eben darin bestand etwas gefunden und gespeichert zu haben. Dennoch löschte ich die Dateien meist aus schlechtem Gewissen, Scham und auch aus Angst erwischt zu werden nach einigen Wochen oder Tagen wieder.

Das damals gesuchte und gefundene Material beschränkte sich anfangs auf typische FKK- Abbildungen minderjähriger Mädchen; Posing oder gar Darstellungen von Sex mit Mädchen waren zunächst nicht dabei. Jedoch wurde ich mit der Zeit „besser“ beim Suchen und wusste nach einiger Zeit auch, welche einschlägigen Suchworte und Kürzel man bei der Internetsuche eingeben musste, um schneller zu entsprechenden Abbildungen zu kommen. Auf diesem Weg fand ich dann auch härtere Abbildungen von Sex mit Kindern, die mich zunächst jedoch abschreckten und nicht den Weg auf meine Festplatte fanden. Nach einiger Zeit jedoch sank einerseits die Hemmschwelle, auch aufgrund der Tatsache, dass bisher ja immer alles gut gegangen war, andererseits stumpfte ich auch ab und empfand zunehmend auch härtere Darstellungen als ansprechend, die ich früher noch als abstoßend empfunden hatte. Die Suche nach dem nächsten Kick führte daher zunehmend zu härteren Darstellungen.

Ein neuer schnellerer Internetzugang führte einige Jahre später zu anderen Größenordnungen an gefundenen und gespeicherten Daten und erstmals auch zum Speichern von kleinen Filmen, wie sie auf einigen Seiten als „Lockangebote“ für andere Filme gegen Bezahlung angeboten wurden. Die Schwelle auch gegen Bezahlung oder im Tausch entsprechende Dateien herunterzuladen habe ich zum Glück nie überschritten, sodass ich mein Konsum bis zuletzt ausschließlich auf die frei zugängliche Kinderpornographie beschränkte.

Vom Zeitvertreib zum suchtartigen Verhalten

In Folge einer zunehmenden Nutzung der Möglichkeit meine Arbeit vom „Homeoffice“ aus zu erledigen verselbständigte sich das Suchen, Betrachten und Speichern der Dateien im Laufe der Zeit dahingehend, dass es zu einer Pausenbeschäftigung wurde. Wenn ich ohnehin der Arbeit wegen am Computer saß, konnte ich zwischenzeitig zur „Entspannung“ doch auch mal für 10 Minuten „meinem Hobby“ nachgehen. Mit der Zeit wurde daraus ein Suchtverhalten, ohne regelmäßig nach Kinderpornographie zu suchen wurde ich unruhig und unkonzentriert. Die Zeit, die ich damit zubrachte, wurde immer länger, und nach einem erneuten Arbeitswechsel, der zur Folge hatte, dass ich unter der Woche nicht mehr bei der Familie war (ich hatte mittlerweile zwei Kinder) verbrachte ich nicht selten am Abend mehrere Stunden mit dem Suchen und Speichern von Kinderpornographie. Wie zuvor löschte ich die gespeicherten Daten nach einigen Tagen oder Wochen wieder, nur um am nächsten Tag wieder danach zu suchen. Dabei wurde die Zeit, die zwischen exzessiven Suchen und Speichern und Löschen aller Dateien verging, immer kürzer. Durch dieses Verhalten habe ich eine Vielzahl an Dateien (Bilder und Filmen) einige dutzende Male gesucht, gespeichert und wieder gelöscht. In zunehmendem Maße belastete dieses Verhalten auch meine Arbeit, da wichtige Dinge gelegentlich länger als sinnvoll liegen blieben. Dass das alles nicht richtig ist, wusste ich immer. Dass es auch mein Leben zerstören kann, erkannte ich jedoch erst sehr spät. Einige Versuche, mit diesem Verhalten aufzuhören, scheiterten. Ich war zu tief im Suchtverhalten gefangen. Gelegentlich ersehnte ich mir geradezu entdeckt zu werden, um endlich über mein Problem sprechen zu können und vielleicht Hilfe zu bekommen. Freiwillig Jemanden ins Vertrauen zu ziehen, schaffte ich jedoch nicht. Zu groß war die Angst als „perverser Kinderschänder“ zu gelten und Familie, Freunde und Job zu verlieren.

So dauerte es bis kurz nach meinem 45. Geburtstag, bis die Polizei vor meiner Wohnung stand, nachdem eine Kinderpornoseite beobachtet worden war und die IP-Adresse des Computers zu mir zurückverfolgt werden konnte. Mein großes Glück war das diskrete Auftreten des Beamten. So blieb die Beschlagnahmung meine PC ́s von meinem privaten und beruflichen Umfeld unerkannt.

Die Zeit der Ungewissheit und der Angst

Einerseits war ich in dem Augenblick erleichtert, hatte ich doch das Gefühl, es jetzt hinter mir zu haben, andererseits war der Schock sehr groß. Ich dachte nun sei alles aus. Familie, Arbeit und Freunde verloren. Mit panischer Angst berichtete ich meiner Frau was passiert war und was für ein Doppelleben ich die letzten Jahre geführt hatte. Zu meinem Glück hielt sie (nach ihrer Aussage „zunächst“) zu mir. Ohne die Unterstützung durch meine Frau und später durch die Psychologin der von der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. getragenen Forensischen-Ambulanz-Baden (FAB) hätten meine Suizidgedanken sicherlich deutlich konkretere Formen angenommen. Wichtige Telefonate mit einem Anwalt führte anfangs meine Frau, da ich nicht dazu in der Lage war.

Mein Anwalt riet mir, die Zeit, die es dauert, bis der Rechner ausgewertet ist, zu nutzen und eine Therapie zu machen. Diesen Vorschlag nahm ich gerne an, da ich wusste, dass ich es alleine nicht schaffen würde mit dem Suchen nach Kinderpornographie aufzuhören und ich unbedingt von diesem Verlangen, das stärker war als der Verstand, befreit werden wollte. Nach meiner Kontaktaufnahme mit der Forensischen Ambulanz Baden kam es sehr bald zu einem Vorgespräch und anschließend zu regelmäßigen Terminen mit der Therapeutin. Die im zwei-bis-drei-Wochen-Rhythmus stattfindenden Termine haben mir sehr geholfen mit meiner Angst vor dem totalen sozialen und beruflichen Absturz zu Recht zu kommen. Noch wichtiger war für mich jedoch die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Fehlverhalten, dessen Ursachen und inwieweit eigenes Verhalten zur Entstehung von Kinderpornographie und damit zu sexuellem Missbrauch von Kindern beiträgt. Die Therapie habe ich von Anfang an als eine Chance für mich gesehen und genutzt, um mein eigenes Fehlverhalten besser zu verstehen und zukünftig zu vermeiden. Diese Bereitschaft mich mit meinen Schattenseiten auseinanderzusetzen hat sicherlich mit zum glimpflichen Ausgang des strafrechtlichen Verfahrens beigetragen.

Selbsterkenntnis

Besonders schwer ist es mir gefallen einzugestehen, dass neben den beruflichen und sozialen Rahmenbedingungen wie z.B. Stress, beruflicher Druck und gelegentlich zu viel Zeit und Langeweile auch Veranlagung als Ursache für mein Verhalten eine Rolle spielte.

Zwar gilt mein sexuelles Interesse zunächst einmal erwachsenen Frauen, aber offensichtlich sprechen mich auch Abbildungen minderjähriger Mädchen sexuell an. Durch den regelmäßigen Konsum kam dann Gewöhnung und Abstumpfung gegenüber härteren Darstellungen hinzu, die zu einer stetigen Steigerung und schließlich Fokussierung auf derartiges Material geführt haben. Ohne das Internet hätte ich selbst wahrscheinlich gar nicht viel von dieser Veranlagung gemerkt, und nur die scheinbare Anonymität und vergleichsweise einfache Zugänglichkeit von Kinderpornographie im Internet haben schließlich dazu geführt, dass diese Veranlagung deutlich in Erscheinung getreten ist und zu delinquentem Verhalten geführt hat. Diese Veranlagung selber empfinde ich als belastend. Diese Veranlagung wurde jedoch weder von mir, noch von anderen Betroffenen frei gewählt; man kann sie Niemandem vorwerfen, und sie ist auch nicht verboten. Entscheidend ist hier, wie überall im Leben, wie man damit umgeht und was man daraus macht oder eben auch nicht macht.

Wichtig sind auch heute noch die erlernten Strategien, wie mit dem aufkommenden Bedürfnis nach Kinderpornographie zu suchen umzugehen ist und wie ich mich selber von erneutem Fehlverhalten abhalten kann. Leider sitzt die Sucht tiefer als zunächst gedacht und gehofft. Gerade heute, nachdem der juristische Teil abgeschlossen ist und mir zum Glück der soziale und berufliche Absturz erspart geblieben ist, muss ich mich jeden Tag aufs Neue dazu zwingen, nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Berufsbedingt brauche ich einen PC mit Internetzugang, sodass die nächste Straftat immer nur einen Mausklick weit weg ist.

Mein Eindruck ist, dass Gerichte – vielleicht anders als die Öffentlichkeit – durchaus differenziert auf die Täter blicken und man auch selber dazu beitragen kann eben nicht als Kinderschänder abgestempelt zu werden. Ein Kinderpornokonsument ist nicht insgesamt ein schlechter Mensch und auch kein Kinderschänder, sondern Jemand der einmal oder auch regelmäßig an dieser einen Stelle Fehler gemacht hat. Es ist im Interesse der Kinder und der Täter, dass er es schafft dieses Verhalten sein zu lassen und den Konsum von Kinderpornographie einzustellen. Sicherlich mag sich so mancher Täter, auch ich gehöre dazu, fragen wie das Betrachten und Speichern von ein paar Bildern zum Kindesmissbrauch beiträgt. Natürlich ist der Beitrag jeder einzelnen gefundenen und gespeicherten Datei eher gering, aber die Masse, sowohl an Dateien als auch an Konsumenten macht den Unterschied. Daher muss jeder davon abgehalten werden, dieses Verhalten zu zeigen oder fortzusetzen. Zudem haben aus meiner Sicht die Opfer ein Recht darauf, dass Niemand ungestraft bleibt, der die Dokumente des an ihnen verübten Unrechts betrachtet und sich daran ergötzt. Die Würde des Menschen ist unantastbar, auch dann, wenn die Opfer es nicht unmittelbar mitbekommen, wer sich wann diese Bilder und Filme beschafft und ansieht.

Epilog

Heute geht es mit in einem weitestgehend pornographiefreien Leben deutlich besser und auch das Sexualleben mit meiner Frau, die sich nicht von mir getrennt hat, ist besser als in der Zeit vor der Beschlagnahmung meines Rechners. Ich möchte keine Kinderpornographie mehr suchen und erst recht nicht finden. Dennoch spüre ich die Gefahr in Stressmomenten, bei beruflichem Druck oder Frust spontan in einer Art Übersprunghandlung in alte, über die Jahre eintrainierte Verhaltensweisen zurückzufallen. Ich habe daher auf meinen PC eine Kinderschutzsoftware installiert, die jegliche pornographischen Seiten im Internet sperrt und damit automatisch das Suchen nach Kinderpornographie praktisch unmöglich macht. Zudem habe ich das Programm so eingestellt, dass es täglich einen Bericht über alle besuchten Internetseiten per E-Mail an meine Frau schickt. Das stellt zwar eine erhebliche Einschränkung meiner Privatsphäre dar, aber erst durch diese freiwillige Überwachung durch eine mir vertraute Person fühle ich mich sicher und kann ohne Angst an meinem PC arbeiten.

Unabhängig von der strafrechtlichen Bewertung ist mit dem Konsum von Kinderpornographie eine moralische Grenze überschritten, die nicht überschritten werden darf - das sehe ich heute klarer denn je! Mein Verhalten der früheren Jahre beschämt und belastet mich. Rückgängig machen kann ich es nicht. So bleibt die Hoffnung, dass ich mit dieser Veröffentlichung wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, den sexuellen Missbrauch von Kindern zu verhindern.

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