Therapeutisches Konzept

Grundlegendes Ziel der Behandlung ist es, den Klienten ein zufriedenes Leben ohne Schuld und Scham zu ermöglichen.

 

Zuerst gilt es, hierfür eine tragfähige therapeutische Beziehung zu den Klienten aufzubauen, die durch Vertrauen und Offenheit gekennzeichnet ist. Je nach aktueller Lebenssituation besteht zu Beginn der Behandlung die Notwendigkeit einer Krisenintervention, die beispielsweise emotionale Stabilisierung, auch das Schließen eines Non-Suizid-Kontrakts oder die Vermittlung einer Rechtsberatung enthalten kann. Weiterhin gilt es, die Therapiemotivation zu stärken und zu stabilisieren. Für einige Klienten ist hierbei die Anonymität ein wichtiger Faktor.

 

Gleich zu Beginn der Behandlung werden gemeinsam mit dem Klienten Therapieziele erarbeitet und vereinbart.

 

Das therapeutische Setting bei der Behandlung Betroffener ist  Einzeltherapie. Gruppentherapie wird nicht durchgeführt.

Pädophilie ist eine Abweichung der sexuellen Präferenz von der Norm nach ICD-10 F 65.4.

Eine Therapie dauert durchschnittlich 1 -2 Jahre, wobei sowohl wesentlich kürzere als auch längere Zeiträume möglich sind, je nach Bedarf des Betroffenen.

Schweigepflicht

Alle unsere TherapeutenInnen sind gesetzlich an die Schweigepflicht gemäß § 203 StGB gebunden.

Was steht im § 203 StGB? (externer Link)

"Stopp - bevor was passiert!ist ein Angebot der 

Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V.


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